Über die Okeanos Stiftung
Die Segel neu gesetzt
15 Jahre lang hat die Okeanos Stiftung für das Meer sich hauptsächlich im Pazifischen Raum engagiert. Seit 2019 arbeiten wir operativ und fördernd mit unserem engagierten Team in Deutschland und Europa.
Das Angebot unserer Beteiligungsmöglichkeiten wächst stetig und umfasst einmalige Veranstaltungen wie Workshops und Vorträge, in denen wir das miteinander verbinden, was wir lieben: Menschen und Ozeane.
Das Engagement junger Menschen liegt uns besonders am Herzen. Okeanos gründete deshalb auch die Jugendinitiative WAVES OF ACTION. Hier engagieren sich Jugendliche aus Deutschland und Europa gemeinsam und auf ihrem ganz individuellen Weg für den Ozean. Okeanos begleitet diesen Weg mit OceanCamps in Frankreich, an der deutschen Nordseeküste und an der schwedischen Westküste. Zu unseren Angeboten gehören aber auch Workshops, Online-Formate wie der FeelGoodZoom oder das „Frag Mich Doch Mal“ und vor allem die individuelle Unterstützung der Projekte, die unsere Jugend-Community selbst entwickelt.
Unser Team
Meilensteine der Stiftungshistorie:
2022
Rückenwind für jugendliches Engagement
Die Okeanos Jugendinitiative ‘WAVES OF ACTION’ setzt im Mittelmeer Segel und lädt engagierte Jugendliche ein, auf unserer Vaka Okeanso vor der französischen Mittelmeerküste gemeinsam kreative Projektideen für Umweltschutz und gesellschaftliches Engagement zu entwickeln. Die Teilnehmerinnen werden anschließend entsprechend weiter von uns und unseren Kooperationspartnern und Expert:innen begleitet und in ihrer Arbeit unterstützt. Die Vermittlung von Resilienzstrategien und Selbstfürsorge im Engagement ist ein zentrales Element unseres Stiftungs-Engagements.
Mehr auf wavesofaction.eu
2017
Eine starke Botschaft für Inselbewohner im Pazifik
Die erste Ozean-Konferenz der Vereinten Nationen, die vom 5. bis 9. Juni 2017 in New York stattfand, schuf zu Recht eine Plattform für die Gemeinschaften, die am stärksten von den dramatischen Veränderungen in unseren Ozeanen betroffen sind: Die pazifischen Inselbewohner. Mit dem dringenden Auftrag, die Umsetzung des UN-Nachhaltigkeitsziels 14 (Erhaltung und nachhaltige Nutzung der Ozeane, Meere und Meeresressourcen für eine nachhaltige Entwicklung) zu unterstützen, vertrat die Okeanos Foundation for the Sea ihr Ziel, den Menschen im Pazifik, die an vorderster Front von Klimawandel betroffen sind, traditionellen und nachhaltigen Seetransport zu ermöglichen.
2015
Die neue Generation – Vaka Motu
In vielfachen Gesprächen entwickelten Okeanos und lokale Gemeinschaften im Pazifik Konzepte für den bestmöglichen Einsatz traditioneller, mit neuester Technologie ausgestatteter Vakas für die täglichen Bedürfnisse abgelegener Inselgemeinschaften. Daraus ergab sich der Entschluss, etwas kleinere, einmastige Boote zu entwickeln, die größtenteils unabhängig von fossilen Brennstoffen lebenswichtige Güter und Dienstleistungen zur Verfügung stellen können. Die Idee der Vaka Motus war geboren! Unsere Unterstützung von nachhaltigem Seetransport im Pazifik führt seitdem zu Partnerschaften zwischen Okeanos und Inselregierungen, um die Ziele für Nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen (SDGs) zu erreichen. Durch die diversifizierte Nutzung des Okeanos Vaka Motus können bis zu dreizehn UNFCCC-Ziele für nachhaltige Entwicklung erreicht werden.
2011 – 2012
Pacific Voyage – Te Mana O Te Moana
Den Grundstein für diese legendäre Reise legte Okeanos 2010 durch die Entwicklung und den Bau einer Flotte von sieben Polynesischen Katamaranen nach traditionellem Vorbild. In Zusammenarbeit mit ‚Voyaging Societies‘ im Pazifik veranlasste Okeanos den Nachbau der extrem seetüchtigen Boote, welche die Besiedlung des Pazifiks vor tausenden von Jahren ermöglicht hatten. Die ‚Okeanos Vaka Moanas‘ wurden von einer Pan-Pazifischen, speziell ausgebildeten Crew aus hunderten von Seglern und Navigatoren besetzt, die sich 2011 auf eine zweijährige Pazifik-Reise begaben – von Aotearoa nach Hawai’i zur Westküste der USA, und in einer zweiten Etappe über die Cocos-Inseln, Galapagos, Tahiti, die Cook-Inseln, Samoa, Fiji und Vanuatu bis zu den Salomon-Inseln. Die Teilnehmer:innen vermittelten überall dort, wo sie ankamen, eine starke Botschaften: Gesunde marine Ökosysteme sind die Grundvoraussetzung für das Fortbestehen menschlicher Zivilisation!
2009
Produktion des Films „Racing Extinction“
Zutiefst beunruhigt über die globale Bedrohung der Artenvielfalt begann Okeanos 2009 mit der Produktion des Dokumentarfilms ‚Racing Extinction‘ unter der Regie des Oscar-Preisträgers Louis Psihoyos. Racing Extinction wurde über einen Zeitraum von 5 Jahren auf der ganzen Welt gedreht und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Rolle des Menschen bei einem potenziellen Verlust von mindestens der Hälfte der Arten auf der Welt. Am 2. Dezember 2015 wurde „Racing Extinction“ vom Discovery Channel anlässlich der Pariser Klimakonferenz der Vereinten Nationen gleichzeitig in 220 Ländern ausgestrahlt. Im Jahr 2021 wurde der für den Emmy nominierte Film „Racing Extinction“ sogar vom „Green Film Network“, dem weltweit wichtigsten Netzwerk für Umweltfilme, als „Bester grüner Film des Jahrzehnts“ ausgezeichnet.
2006
‚Noisebusters‘ – Aktion gegen Lärmbelästigung
Die größte Bedrohung für Meerestiere und insbesondere für Meeressäuger ist die zunehmende Lärmbelästigung durch Marine, Ölindustrie und den zunehmenden kommerziellen Schiffsverkehr. Dieter Paulmann und sein Team gründeten deshalb 2006 das Projekt ’noisebusters‘, in dem Wissenschaftler, Juristen, Filmemacher und Aktivisten schädlichen Lärm aufspüren, ihn messen und Maßnahmen ergreifen, um die Entstehung dieses Lärmes zu verhindern.
Seitdem unterstützt Okeanos Symposien über Meereslärm, Klimawandel und die Rolle des Phytoplanktons mit weltweit anerkannten Wissenschaftskommunikatoren wie Carl Safina zusammengearbeitet.
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1990
Moby Dick
Es ist schwer zu sagen ob es Zufall, Schicksal oder beides zugleich war, als Okeanos-Gründer Dieter Paulmann 1990 einem weißen Pottwal begegnete und diese Begegnung als Erster überhaupt filmte. Das Tauchen mit diesem prächtigen und legendären Wal in einer Gruppe von fünfzig Pottwalen veränderte sein Leben nachhaltig. Von diesem Moment an beschloss er, sein Leben dem Schutz mariner Lebensräume zu widmen.
